Einfamilienhaus bauen in Zwickau: gut geplant ins eigene Zuhause

Ein eigenes Haus soll den Alltag leichter machen. Morgens brauchen die Kinder kurze Wege, zu Hause fehlt vielleicht ein ruhiger Platz für das Homeoffice und am Wochenende möchten Sie nicht erst überlegen, ob auf dem Balkon noch Raum für einen großen Tisch ist. Genau darin liegt die Stärke eines Einfamilienhauses: Es lässt sich um das Leben herum planen, das Sie heute führen – und um Veränderungen, die erst später kommen.

Zwickau bietet dafür unterschiedliche Möglichkeiten. In stadtnahen Lagen sind Grundstücke oft kompakter und eine flächensparende Planung gewinnt an Bedeutung. In den Ortsteilen und im Landkreis können größere Grundstücke, mehr Ruhe und ein stärkerer Bezug zum Grünen den Ausschlag geben. Für Pendler ist zudem die Einbindung in das Straßennetz wichtig: Über die A4 im Norden und die A72 im Süden ist Zwickau mit Chemnitz, Leipzig, Hof und weiteren Arbeitsorten verbunden. Hinzu kommen die Bundesstraßen B93, B173 und B175.

Wir betrachten deshalb nicht nur die Frage, welches Haus Ihnen gefällt. Entscheidend ist, welches Haus zu Ihrem Grundstück, Ihren täglichen Wegen und Ihrer Finanzierung passt. Die Wascher Immobilien und Hausbau GmbH baut ausschließlich im eigenen Lizenzgebiet im Landkreis Zwickau und im Erzgebirgskreis. Hier begleiten wir Sie persönlich – von der ersten Orientierung über Grundstück, Hausplanung und Finanzierung bis zur Umsetzung Ihres Hausbaus.

 

Warum ein Einfamilienhaus in Zwickau gut zum Familienalltag passt

Das klassische freistehende Einfamilienhaus ist nicht ohne Grund eine der gefragtesten Wohnformen. Es schafft Abstand zu Nachbargebäuden, bietet meist einen direkt zugänglichen Garten und gibt Ihnen mehr Freiheit bei der Raumaufteilung. Für Familien bedeutet das vor allem: Wohnen, Arbeiten, Spielen und Rückzug müssen nicht ständig dieselbe Fläche teilen.

In Zwickau und dem Umland kommen weitere Argumente hinzu. Die Stadt verbindet Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Dienstleistung und Bildung mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, Freizeitangeboten und der Westsächsischen Hochschule. Wer aus der Region stammt und zurückkehren möchte, findet zugleich schnell den Übergang zu ländlicheren Wohnlagen. So kann ein Haus nah genug am Arbeitsplatz liegen, ohne auf einen Garten oder die Ruhe am Abend verzichten zu müssen.

 

Vorteile eines Einfamilienhauses

  1. Freie Raumaufteilung innerhalb der baulichen und technischen Möglichkeiten
  2. Eigener Garten sowie Abstand zu angrenzenden Wohneinheiten
  3. Gute Voraussetzungen für Homeoffice, Kinderzimmer oder Gästezimmer
  4. Erweiterbare Nutzung, etwa durch einen später veränderten Raumzuschnitt
  5. Hohe Gestaltungsfreiheit bei Dachform, Fassade, Fenstern und Haustechnik
  6. Langfristige Wohnperspektive und Aufbau von Wohneigentum

 

Welche Nachteile sollten Sie ehrlich einplanen?

Ein freistehendes Haus braucht in der Regel mehr Grundstück als eine Doppelhaushälfte. Auch Außenanlagen, Zufahrt, Einfriedung und Garten verursachen Kosten und später Pflegeaufwand. Durch die größere Außenfläche kann der energetische Aufwand gegenüber sehr kompakten Gebäuden höher ausfallen, wenn Kubatur, Dämmung und Anlagentechnik nicht sauber abgestimmt werden.

Hinzu kommt: Viele Wünsche lassen sich verwirklichen, aber nicht alle gleichzeitig innerhalb eines festen Budgets. Ein großer Wohnbereich, zusätzliche Zimmer, Keller, Erker, Garage und hochwertige Ausstattung summieren sich. Gute Planung heißt deshalb nicht, Wünsche kleinzureden. Sie bringt sie in eine sinnvolle Reihenfolge.

 

Welches Einfamilienhaus passt zu Ihnen?

„Einfamilienhaus“ beschreibt zunächst nur die Nutzung durch einen Haushalt. Architektonisch bleibt viel Spielraum. Für die Auswahl sollten Sie nicht zuerst bei der Fassade beginnen, sondern bei vier Fragen: Wie viele Menschen sollen dauerhaft im Haus leben? Welche Räume werden täglich gebraucht? Wie groß und wie geschnitten ist das Grundstück? Und welche monatliche Belastung soll auch in weniger bequemen Jahren tragbar bleiben?

 

Klassisches Haus mit Satteldach

Das Satteldach prägt viele Wohngebiete in Sachsen und passt häufig gut in bestehende Ortsbilder. Die Konstruktion ist bewährt, Regen und Schnee können zuverlässig abgeführt werden, und das Dachgeschoss lässt sich als Wohnraum nutzen. Dachschrägen geben den Räumen Charakter, schränken jedoch Stellflächen ein. Kniestock, Dachneigung und Fensterpositionen sollten daher gemeinsam mit der Möblierung geplant werden.

Für Pendlerfamilien mit ein oder zwei Kindern sind Wohnflächen von ungefähr 120 bis 160 Quadratmetern oft ein guter Ausgangspunkt. Das ist keine feste Vorgabe. Ein durchdachter Grundriss mit kurzen Wegen kann auf weniger Fläche alltagstauglicher sein als ein größeres Haus mit Restflächen und langen Fluren.

 

Kompaktes Einfamilienhaus

Ein kompakter Baukörper hält Grundstücksbedarf, Außenwandfläche und häufig auch die Kosten besser im Rahmen. Gerade für Erstbauer ist diese Variante interessant. Ein kombinierter Wohn-, Ess- und Kochbereich, ein klarer Technikbereich und flexibel nutzbare Zimmer schaffen viel Alltag auf überschaubarer Fläche.

Der entscheidende Punkt ist die Möblierbarkeit. Passt neben das Bett ein richtiger Kleiderschrank? Kann das Homeoffice später zum Kinderzimmer werden? Wo stehen Kinderwagen, Vorräte und Getränkekisten? Solche Fragen wirken unspektakulär. Später entscheiden sie darüber, ob sich ein Grundriss großzügig oder ständig knapp anfühlt.

 

Stadtvilla oder Haus mit Walmdach

Zwei nahezu voll nutzbare Geschosse bieten viel Stellfläche ohne ausgeprägte Dachschrägen. Das kann auf einem kompakteren Grundstück sinnvoll sein, weil Wohnraum eher in die Höhe als in die Breite entwickelt wird. Allerdings geben Bebauungsplan, zulässige Geschossigkeit, Trauf- und Firsthöhen sowie die Umgebung vor, ob diese Architektur am gewünschten Standort möglich ist.

 

Bungalow als Alternative

Ein Bungalow organisiert das Wohnen auf einer Ebene. Das ist komfortabel und kann eine barrierearme Zukunftsplanung erleichtern. Für dieselbe Wohnfläche benötigt er jedoch meist eine größere Grundfläche als ein zweigeschossiges Haus. Auf kleineren oder teuren Grundstücken kann genau das zum Nachteil werden. Deshalb gehört der Bungalow in den Vergleich, ist aber nicht automatisch die praktischste Lösung.

 

Den Grundriss für heute und morgen planen

Ein guter Grundriss beginnt beim Tagesablauf. Wer morgens gleichzeitig Bad, Küche und Garderobe nutzt, braucht andere Wege als ein Paar ohne Kinder. Wer regelmäßig zu Hause arbeitet, benötigt mehr als eine Nische im Wohnzimmer. Und wer später im Erdgeschoss schlafen möchte, sollte früh prüfen, ob sich ein Arbeits- oder Gästezimmer mit einem Duschbad kombinieren lässt.

 

Erdgeschoss: gemeinsamer Alltag und flexible Reserve

Der Wohn-, Ess- und Kochbereich bildet meist das Zentrum. Große Fenster zum Garten schaffen Licht und Blickbeziehungen, müssen aber zur Himmelsrichtung passen. Eine Speisekammer ist praktisch, wenn sie kurze Wege zur Küche bietet. Der Hauswirtschafts- oder Technikraum sollte nicht nur die Anlage aufnehmen, sondern auch Wartung, Anschlüsse und Stauraum ermöglichen.

Ein zusätzliches Zimmer im Erdgeschoss ist eine wertvolle Reserve. Heute dient es als Büro, später vielleicht als Gäste-, Schlaf- oder Pflegezimmer. Liegt ein Duschbad in der Nähe, kann daraus mit überschaubaren Veränderungen ein weitgehend nutzbarer Bereich auf einer Ebene werden.

 

Obergeschoss: Rückzug ohne verschenkte Fläche

Kinderzimmer sollten nicht nur eine ausreichende Quadratmeterzahl haben, sondern vernünftig möblierbar sein. Fenster, Heizflächen, Türen und Dachschrägen dürfen Schreibtisch, Bett und Schrank nicht gegenseitig verdrängen. Beim Elternschlafzimmer lohnt sich die nüchterne Frage, wie viel Fläche dort tatsächlich gebraucht wird. Manchmal schafft ein kleineres Schlafzimmer mehr Budget für Stauraum, ein zweites Bad oder das Homeoffice.

 

Was Familien häufig zu spät bedenken

  1. Sichtgeschützter Platz für Mülltonnen und Fahrräder
  2. Schmutzschleuse zwischen Eingang, Garten und Hauswirtschaftsraum
  3. Stauraum für Saisonartikel, Werkzeug und Sportausrüstung
  4. Ausreichend Steckdosen und Datenanschlüsse
  5. Verschattung großer Fensterflächen im Sommer
  6. Stellplätze, Zufahrt und mögliche Lademöglichkeit für ein Elektroauto
  7. Platz für spätere Photovoltaik, Speicher oder technische Erweiterungen

 

Grundstück und Haus gemeinsam planen

Ein Grundstück ist nicht nur eine Fläche mit einem Preis pro Quadratmeter. Zuschnitt, Zufahrt, Geländehöhen, Boden, Leitungen, Ausrichtung und Baurecht bestimmen, welches Haus dort sinnvoll gebaut werden kann. Deshalb sollte die Hausentscheidung nicht losgelöst vom Bauplatz fallen.

Im Zwickauer Stadtgebiet unterscheiden sich gewachsene Wohnlagen, kleinere Einzelgrundstücke und neu erschlossene Bereiche deutlich. Der Redaktionsplanung liegen unter anderem Hinweise auf Bauplätze in Eckersbach am Trillerberg und in Planitz vor. Solche Angaben verändern sich jedoch. Verfügbarkeit, Preis und zulässige Bebauung müssen immer aktuell beim Eigentümer, Vermittler und der zuständigen Behörde geprüft werden.

 

Vor dem Grundstückskauf prüfen

  1. Baurecht: Was erlauben Bebauungsplan oder die Einfügung in die Umgebungsbebauung?
  2. Boden: Gibt es tragfähigen Baugrund, Auffüllungen, Altlasten oder erhöhtes Wasseraufkommen?
  3. Erschließung: Sind Straße, Wasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation vorhanden und bezahlt?
  4. Gelände: Welche Erdarbeiten, Stützungen oder Entwässerungsmaßnahmen werden nötig?
  5. Ausrichtung: Wo liegen Garten, Zufahrt, Wohnräume und mögliche Photovoltaikflächen?
  6. Alltag: Wie weit sind Arbeitsplatz, Kita, Schule, Einkauf, medizinische Versorgung und Freizeitangebote entfernt?

Ein Baugrundgutachten ist ein wichtiger Baustein für Kosten- und Planungssicherheit. Es zeigt, wie der Boden aufgebaut ist und welche Gründung erforderlich sein kann. Bei Hanglagen, Auffüllungen oder auffälligen Wasserverhältnissen ist diese Prüfung besonders relevant.

Mit unserem Grundstücksservice unterstützen wir Sie bei der Orientierung und bei der Prüfung, ob Grundstück und gewünschtes Haus zusammenpassen. Eine Grundstücksgarantie können wir nicht geben. Wir können aber früh sichtbar machen, welche Punkte vor einer Kaufentscheidung geklärt werden sollten.

 

Baukosten und Finanzierung realistisch zusammenführen

Die Frage „Was kostet ein Einfamilienhaus in Zwickau?“ hat keine seriöse Ein-Zahl-Antwort. Grundstück, Hausgröße, Ausbaustufe, Energieanforderungen, Bodenverhältnisse, Außenanlagen und Finanzierung wirken zusammen. Schon ein günstiger Bauplatz kann durch aufwendige Erdarbeiten teurer werden. Umgekehrt kann ein kompakter Grundriss an der richtigen Stelle deutlich mehr bewirken als pauschales Sparen an der Ausstattung.

Für eine erste grobe Orientierung können Rohbaukosten von etwa 600 bis 900 Euro je Quadratmeter und Kosten für den Innenausbau von ungefähr 500 bis 1.000 Euro je Quadratmeter angesetzt werden. Der durchschnittliche Grundstückswert von rund 290 Euro je Quadratmeter ist lediglich ein Rechenwert für die Vorplanung; ein konkretes Grundstück in Zwickau oder im Landkreis kann deutlich darüber oder darunter liegen. Individuelle Gestaltung, Energieeffizienzstandard, Erdarbeiten und Sonderausstattung verändern das Ergebnis.

 

Welche Posten gehören in die Gesamtrechnung?

  1. Grundstück und Grunderwerbsnebenkosten
  2. Haus einschließlich gewählter Ausbaustufe
  3. Erdarbeiten, Gründung und mögliche Mehrkosten aus dem Baugrund
  4. Planungs-, Genehmigungs- und Vermessungskosten
  5. Hausanschlüsse und Erschließung
  6. Außenanlagen, Zufahrt, Terrasse, Einfriedung und Stellplätze
  7. Finanzierungsnebenkosten und Bereitstellungszeiten
  8. Reserve für noch nicht abschließend bekannte Leistungen

Im Juni 2026 lag der durchschnittliche Zinssatz im Euroraum für neue Wohnungsbaukredite mit fünf- bis zehnjähriger anfänglicher Zinsbindung bei 3,67 Prozent. Das ist kein persönliches Finanzierungsangebot, zeigt aber die Größenordnung. Welche Kondition Sie tatsächlich erhalten, hängt unter anderem von Eigenkapital, Beleihung, Einkommen, Laufzeit und Objekt ab.

Bei einem Darlehen von 300.000 Euro, 3,65 Prozent Sollzins und 2 Prozent anfänglicher Tilgung liegt die rechnerische monatliche Annuität bei rund 1.413 Euro. Dazu kommen laufende Hauskosten, Rücklagen und gegebenenfalls weitere Finanzierungsbausteine. Eine tragfähige Finanzierung sollte deshalb nicht nur die heutige Rate abbilden. Sie braucht Puffer für Familienphasen, Reparaturen und das Ende der Zinsbindung.

 

Förderung 2026: früh prüfen, nicht nachträglich einbauen

Für einen klimafreundlichen Neubau kommen verschiedene Förderkredite infrage. Das KfW-Programm „Wohneigentum für Familien – Neubau“ (300) richtet sich an Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind und Alleinerziehende innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen. Je nach Kinderzahl und Förderstufe sind nach aktuellem Stand Kreditbeträge von 170.000 bis 270.000 Euro möglich.

Für andere Vorhaben stehen unter anderem der „Klimafreundliche Neubau – Wohngebäude“ (297/298) sowie das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) zur Verfügung. In Sachsen kann außerdem das SAB-Programm „Familienwohnen“ einen Förderkredit von bis zu 80.000 Euro pro Haushalt ermöglichen; für Familienangehörige mit Mobilitätseinschränkungen kann ein Zuschlag hinzukommen. Voraussetzungen und Kombinationsmöglichkeiten müssen für jeden Fall geprüft werden.

Wichtig ist die Reihenfolge. Viele Förderanträge müssen gestellt werden, bevor bindende Lieferungs- oder Leistungsverträge ohne zulässige aufschiebende Bedingung abgeschlossen oder Bauarbeiten begonnen werden. Wir beziehen die Förderprüfung deshalb früh in die Planung ein und stimmen Hauskonzept, Energieziel und Finanzierung miteinander ab.

 

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von Anfang an mitdenken

Ein energieeffizientes Haus entsteht nicht allein durch eine Wärmepumpe. Gebäudeform, Ausrichtung, Fensterflächen, Dämmung, Luftdichtheit, Wärmebrücken und Anlagentechnik müssen zusammenpassen. Ein kompakter Baukörper benötigt meist weniger Hüllfläche. Gleichzeitig kann eine gute Tageslichtplanung den Wohnkomfort erhöhen, ohne Räume im Sommer unnötig aufzuheizen.

Für Bauherren zählen dabei drei Ebenen:

  1. Verbrauch: Wie viel Energie braucht das Haus im Alltag?
  2. Komfort: Bleiben Räume im Winter behaglich und im Sommer angenehm?
  3. Zukunftsfähigkeit: Lassen sich Photovoltaik, Speicher, Ladepunkt oder veränderte Nutzungen sinnvoll integrieren?

Wenn eine KfW-Förderstufe angestrebt wird, müssen die technischen Anforderungen früh feststehen. Beim klimafreundlichen Wohngebäude gehört unter anderem die Effizienzhaus-Stufe 40 zum Konzept; für die QNG-Stufe ist zusätzlich eine Nachhaltigkeitszertifizierung erforderlich. Die notwendigen Fachleute und Nachweise sollten daher nicht erst kurz vor dem Antrag gesucht werden.

Nachhaltigkeit ist aber mehr als ein Förderlabel. Ein Grundriss, der auch nach dem Auszug der Kinder funktioniert, eine robuste Konstruktion und austauschbare Technik können langfristig ebenso wertvoll sein. Das dauerhaft passende Haus ist oft nachhaltiger als das heute maximal große.

 

So läuft der Hausbau mit uns ab

Ein Bauprojekt wird übersichtlicher, wenn Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge getroffen werden. Wir begleiten Sie dabei persönlich und ohne distanzierte Übergaben an einen vermeintlich weiteren Hausanbieter.

1. Wünsche und finanzielle Leitplanken klären

Im ersten Gespräch geht es um Haushalt, Raumbedarf, gewünschte Region, Zeithorizont und Budget. Wir sprechen auch über Punkte, die noch offen sind. Niemand muss zu Beginn bereits jede Fliese oder Dachneigung kennen.

2. Grundstück suchen oder vorhandenen Bauplatz prüfen

Ist noch kein Grundstück vorhanden, unterstützen wir mit unserem Grundstücksservice. Liegt bereits ein Bauplatz vor, betrachten wir Baurecht, Erschließung, Geländesituation und die grundsätzliche Eignung für das gewünschte Haus. Fachgutachten und behördliche Auskünfte bleiben dabei unverzichtbar.

3. Haustyp und Grundriss anpassen

Unsere Haustypen geben eine bewährte Grundlage. Darauf aufbauend prüfen wir Raumgrößen, Fenster, Möblierung, Technik und Ausrichtung. Nicht jede Änderung ist an jedem Standort sinnvoll oder genehmigungsfähig. Genau deshalb werden Haus und Grundstück gemeinsam geplant.

4. Kosten, Finanzierung und Förderung abstimmen

Hauspreis allein und Gesamtbudget sind zwei verschiedene Größen. Wir führen die bekannten Bausteine zusammen, berücksichtigen Nebenkosten und prüfen passende Förderwege. Ziel ist eine Finanzierung, die nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag funktioniert.

5. Genehmigung und Bau vorbereiten

Der Bauantrag richtet sich nach dem konkreten Grundstück und den sächsischen Vorgaben. In Zwickau ist das Amt für Bauordnung und Denkmalschutz eine zentrale Anlaufstelle für bauaufsichtliche Themen. Erst wenn Planungsstand, Nachweise und Finanzierung zusammenpassen, sollte der nächste verbindliche Schritt erfolgen.

6. Massiv bauen und Qualität absichern

Wir bauen mit regionalen Handwerkspartnern und setzen auf Markenprodukte. Zum Leistungskonzept gehören je nach Vertrag die vereinbarten Sicherheiten, darunter Festpreis- und Bauzeitgarantie sowie der Hausbau-Schutzbrief. Maßgeblich sind immer die konkreten Vertragsunterlagen und der vereinbarte Leistungsumfang.

 

Für wen ist ein Einfamilienhaus in Zwickau besonders interessant?

Für Pendlerfamilien kann ein Standort in der Nähe von A4 oder A72 tägliche Wege verkürzen. Rückkehrer finden in Zwickau den Übergang zwischen städtischer Infrastruktur und dem vertrauten Erzgebirge. Erstbauer profitieren häufig von kompakten Grundrissen und einer konsequenten Budgetplanung. Auch Bestandswechsler sollten vergleichen: Ein Neubau verursacht Planungsaufwand, reduziert aber typische Unsicherheiten einer älteren Immobilie bei Grundriss, Energiebedarf und Sanierungsstand.

Der beste Haustyp ist dabei nicht für alle derselbe. Entscheidend ist, ob Lage, Fläche, Architektur und Rate als Gesamtpaket passen. Manchmal ist ein 120-Quadratmeter-Haus die vernünftigere Lösung. Manchmal rechtfertigen Homeoffice, zwei Kinder oder eine spätere Nutzung im Erdgeschoss mehr Fläche. Wir rechnen und planen lieber ehrlich, als ein zu großes Versprechen schönzureden.

 

Persönlich planen statt nur Haustypen vergleichen

Ein Einfamilienhaus in Zwickau ist eine langfristige Entscheidung. Deshalb sollte es nicht aus Einzelwünschen zusammengesetzt werden, sondern aus einem klaren Bild Ihres künftigen Alltags. Wir helfen Ihnen, Grundstück, Grundriss, Energieeffizienz, Kosten und Förderung in eine belastbare Reihenfolge zu bringen.

Sie möchten wissen, welches Haus zu Ihrem Grundstück und Ihrem Budget passt? Vereinbaren Sie eine unverbindliche Beratung mit uns. Gemeinsam klären wir die nächsten sinnvollen Schritte für Ihr Bauvorhaben in Zwickau, im Landkreis Zwickau oder im Erzgebirgskreis.

 

Häufige Fragen zum Einfamilienhaus in Zwickau

Was kostet ein Einfamilienhaus in Zwickau?

Die Gesamtkosten hängen von Grundstück, Wohnfläche, Ausbaustufe, Baugrund, Energieziel, Ausstattung und Außenanlagen ab. Für die Vorplanung müssen Hauskosten, Grundstück und Kaufnebenkosten, Anschlüsse, Planung, Erdarbeiten, Außenanlagen, Finanzierung und eine Reserve gemeinsam betrachtet werden. Ein Hauspreis allein reicht für eine belastbare Entscheidung nicht aus.

Welche Grundstücksgröße ist für ein Einfamilienhaus sinnvoll?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein zweigeschossiges, kompaktes Haus kommt häufig mit weniger Grundstück aus als ein Bungalow. Neben der Gebäudefläche brauchen Sie Platz für Abstände, Zufahrt, Stellplätze, Terrasse, Garten und gegebenenfalls Entwässerung. Entscheidend sind außerdem der Grundstückszuschnitt und der Bebauungsplan.

Welche Dachform eignet sich in Zwickau?

Das Satteldach ist bewährt und passt in viele Wohnlagen. Auch Walm- oder Zeltdächer können möglich sein. Welche Dachform zulässig und sinnvoll ist, ergibt sich aus Bebauungsplan, Umgebungsbebauung, Hausentwurf und Budget. Die Entscheidung sollte deshalb immer am konkreten Grundstück getroffen werden.

Brauche ich vor dem Bau ein Baugrundgutachten?

Ein Baugrundgutachten schafft wichtige Klarheit über Tragfähigkeit, Bodenaufbau und mögliche Wasserverhältnisse. Es hilft, Gründung und Erdarbeiten fachgerecht zu planen und Kostenrisiken früher zu erkennen. Bei Hanglagen, Auffüllungen oder unklaren Bodenverhältnissen ist es besonders wichtig.

Welche Förderungen gibt es 2026 für ein Einfamilienhaus?

Je nach Vorhaben können KfW-Programme wie Wohneigentum für Familien – Neubau (300), Klimafreundlicher Neubau (297/298) oder das Wohneigentumsprogramm (124) relevant sein. In Sachsen kommt unter bestimmten Voraussetzungen das SAB-Programm Familienwohnen hinzu. Förderbedingungen ändern sich; prüfen Sie Programme und Antragsreihenfolge vor Vertragsabschluss und Baubeginn.

Unterstützen wir auch bei der Grundstückssuche?

Ja. Mit unserem Grundstücksservice unterstützen wir Sie bei der Orientierung und prüfen mit Ihnen, ob ein möglicher Bauplatz zum gewünschten Haus passt. Eine Grundstücksgarantie besteht nicht. Verfügbarkeit, Preis, Baurecht und Bodenverhältnisse müssen für jedes Grundstück aktuell geklärt werden.

Bauen wir auch außerhalb von Zwickau?

Wir bauen innerhalb unseres Lizenzgebiets im Landkreis Zwickau und im Erzgebirgskreis. Dadurch bleiben Beratung, Planung und Umsetzung regional verankert. Ob Ihr gewünschter Standort dazugehört, klären wir gern direkt mit Ihnen.

Kontaktinformationen
Datenschutzerklärung